Immer das Gleiche:

8. November 2007

Kaum sitzen die Kinder im Auto, geht’s los:

Wann sind wir da?
Wie weit ist es noch?
Ich hab Durst!
Mir ist langweilig!
Der ärgert mich dauernd! usw...

Mit einem Stoßseufzer starten die meisten Eltern in den Urlaub: „Wenn wir doch bloß schon dort wären …“ Denn Kinder sind nun einmal ungeduldige Reisegenossen, denen es schnell langweilig wird. Damit Sie unterwegs die nötige Ruhe bewahren, hier ein paar Tipps, wie Sie Ihren Nachwuchs bei Laune halten.

Spielsachen immer in der Nähe behalten
Verstauen Sie am besten alles, was Sie schnell zur Hand haben wollen in einer Extratasche. Das ist besonders bei Flug- oder Zugreisen günstig. Spätestens im Kindergartenalter kann Ihr Kind dabei mithelfen. Besonders praktisch im Auto: Spielzeug-Utensilien mit mehreren Taschen, die über die Rückenlehne der Vordersitze gehängt werden. Darin sind die Spielsachen gut untergebracht und leichter wieder zu finden als im Rucksack oder Körbchen.

Nichts mitnehmen, was aus vielen Einzelteilen besteht
Unter Garantie gibt es alle zwei Minuten Gezeter, weil irgendein Stück in den Fußraum oder neben den Sitz gerutscht ist. Und Sie können sich als Schlangenmensch betätigen, um den verlorenen Schatz wieder hervor zu angeln. Ebenso wenig geeignet sind Sachen, die leicht zu Chaos führen, etwa Filzstifte. Sie hinterlassen auf Fingern, Sitzen und Kleidern höchst eindrucksvolle Flecken.

Denken Sie an Gesellschaft für die Kleinsten
Babys und Kleinkinder können sich noch nicht über längere Zeit hinweg selbst beschäftigen. Packen Sie vor längeren Autofahrten daher möglichst so, dass auf dem Rücksitz ein Platz frei bleibt. Dann können Mama oder Papa sich auch mal eine Weile zum Mitspielen nach hinten setzen.

Eine Überraschung aufheben
Bestimmt wird der Moment kommen, in dem Sie all Ihr Pulver verschossen haben. Dann ist es hilfreich, wenn Sie einen letzten Trumpf hervorzaubern können – eine neue Musikkassette, ein kleines Magnetspiel, eine lustige Handpuppe oder ein Bilderbuch.

Finger- und Kitzelspiele für Babys
Die Kleinsten brauchen während der Fahrt vor allem Anregung. Sie mögen es, wenn sie von Mama oder Papa gekitzelt und beknuddelt werden. Dazu genügt es, wenn Sie mit großem Tamtam Fuß, Bauch oder Nase Ihres Kindes mit dem Finger antippen – „Daaa ist ja die Nase“. Viel Erfolg hat meist auch fröhliches Grimassenschneiden oder Fingerwackeln. Auch wenn Sie Finger und Hände Ihres Kindes bewegen. Eine Art Mini-Theater können Sie mit Fingerpüppchen veranstalten (Spielwarenhandel). Notfalls tut’s ein Stück Papier, das zum Schiffchen oder Hut gefaltet und auf einen Finger gestülpt wird. Sie können auch mal Rassel, Kuscheltier und Schmusepuppe tanzen lassen.

Öfter mal eine Pause machen
Auch das tollste Spielzeug und die besten Ideen können nicht verhindern, dass Ihr Kind irgendwann unruhig wird. Es braucht einfach Bewegung. Im Zug ist das meist kein Problem: auf zur Wanderung durch die Waggons. Selbst im Flugzeug können Sie immerhin auf dem Gang auf und ab gehen. Wenn Sie aber mit dem Auto auf Tour sind, müssen Sie alle zwei, drei Stunden für gut 30 Minuten anhalten. Das tut übrigens auch dem Fahrer gut. Kalkulieren Sie diese Pausen ein, wenn Sie Ihre Fahrt planen. Ihr Kind sollte sich austoben können. Günstig sind Rastplätze mit Spielplatz.

Flugreisen mit Kindern

4. October 2006

- Im Handgepäck Reiseunterlagen , (Kinder)Ausweise, Impfpass, Geldbeutel und Kleingeld (evtl.auch Auslandswährung)

- Genügend Windeln und Kindernahrung wie Milchpulver, Thermoskanne mit heißem Wasser, Gläschen etc. (Flugzeug kann erheblich Verspätung haben!!) Feuchttücher, Wundsalbe

- Ersatzkleidung für Kind und Eltern

- Spielzeug, Bilderbuch, Vorlesebuch, Kassette/CD, Magnetspiele (je nach Alter des Kindes)

- Schmusekissen/Kuscheltier event. Babydecke

- Nasentropfen (bei Schnupfen)

- Paracetamol/Aspirin (für Sie!) und fürs Kind Zäpfchen oder   Fiebersaft

- Denken Sie auch daran, dass es an Bord oft sehr kühl und zugig ist und packen Sie entsprechende Kleidung ein.

-Lassen sie Ihr Kleinkind bei Start und Landung trinken (Säuglinge stillen bzw. Milch oder Teefläschen geben), und beim größeren Kind hilft Kaugummi kauen. 

In manchen Sicherheitskontrollen (z.B. USA) müssen Sie die Schuhe ausziehen, tragen Sie daher am Besten Slipper o.ä. und rechnen Sie damit, dass Ihr Kleinkind allein hindurchgehen muss, wenn Sie am Metalldetektor sind.

Denken Sie daran, dass Sie keine spitzen und scharfen Gegenstände mit an Bord nehmen dürfen. Dies gilt auch für Bastelzubehör und Spielsachen von Kindern. Und lassen Sie unbedingt die Cowboy-Pistole Ihres Sohnes zu Hause, wenn Sie Komplikationen vermeiden wollen...

Buggys müssen bei der Sicherheitskontrolle zusammengeklappt und mit dem Handgepäck zur Kontrolle auf das Laufband gelegt werden. Verstauen Sie daher im Buggy keine sperrigen Dinge, damit die Kontrolle schnell und reibungslos erfolgen kann.


Letzte Änderung: 2010/07/29 - 16:43 - © Autor: