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Mit Tieren reisenAllgemeine Tipps zur Reiseplanung Auto Erkundigen Sie sich frühzeitig nach den Einreisebestimmungen für das von Ihnen ausgewählte Urlaubsland und ebenfalls für die Länder die Sie evtl. durchqueren müssen. Reisen Sie in ein so genanntes Drittland, in dem Tollwut vorkommt oder dessen Seuchenstatus unbekannt ist, beachten Sie bitte die gesonderten Wiedereinreisebestimmungen! Innerhalb der Bundesrepublik gelten in jedem Bundesland unterschiedliche Bestimmungen hinsichtlich der Hundeverordnung. Diese Bestimmungen sollten sie kennen, wenn Sie Ihren Urlaub innerhalb Deutschlands verbringen bzw. Rast- und Parkplätze anfahren. Sicherheitshalber Leine und Maulkorb mitführen! Ist Ihr Hund oder Ihre Katze bei längeren Reisen übernervös oder ängstlich, sprechen Sie Ihren Tierarzt auf mögliche Beruhigungsmittel an und überprüfen vor der „großen Reise“ die Wirksamkeit des ausgewählten Mittels bei Ihrem Tier. Wenn Sie eine Hündin haben, lohnt es sich vor der Reise auszurechnen, ob sie eventuell während des Urlaubs läufig werden kann. Sollte dies der Fall sein, sollten Sie ihren Tierarzt bitten, eine kurzzeitige hormonelle Verschiebung durchzuführen. Im Süden gibt es zahlreiche herrenlose Rüden, die Ihnen im harmlosesten Fall lästig werden oder im schlimmsten Fall Krankheiten übertragen können. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach „Reisekrankheiten“ vor denen Sie Ihr Tier schützen sollten. - Denken Sie daran, dass für die meisten Tiere eine Futterumstellung ein zusätzlicher Stressfaktor ist und es zu Magen-Darm-Störungen kommen kann. Nehmen Sie deshalb ausreichend Futter von zu Hause mit. Müssen Sie dennoch am Urlaubsort eine Futterumstellung durchführen, machen Sie das schrittweise. Mischen Sie allmählich größer werdende Portionen des neuen Futters unter das gewohnte. Bei einem Aufenthalt in ungewohnt warmem Klima ist der Appetit Ihres Vierbeiners oft vermindert. Dies ist allerdings kein Grund zur Sorge, solange Ihr Tier dabei nicht deutlich an Gewicht verliert. Übrig gelassenes Futter sollten Sie nicht noch einmal anbieten, da es in der Hitze leicht verderben und die Ursache von Magen-Darm-Störungen sein kann. Lassen Sie Ihr Tier möglichst nicht aus Näpfen trinken, die allgemein zugänglich sind. Es besteht die Gefahr der Ansteckung durch kranke Tiere die aus diesem Napf getrunken haben. Eine kleine Reiseapotheke, die von Ihrem Tierarzt zusammenstellt wurde, kann sich auf der Reise als sehr nützlich erweisen. Decken Sie sich mit ausreichend Kottüten ein, um die Notdurft Ihres Tieres aufzusammeln und zu entsorgen. Reisen mit dem Auto Vor der Reise: Tiere sollten bei Fahrten im Auto gesichert sein. Am geeignetsten sind spezielle Transportboxen, die je nach Größe des Tieres im Handel oder beim Tierarzt erhältlich sind. In Deutschland wird die nicht ausreichende Sicherung eines Haustieres im Auto sogar mit Bußgeld geahndet. Tiere, die an „ihre“ Box (=Höhle) gewöhnt sind, fühlen sich darin sicher und verhalten sich während der Fahrt ruhig. Beginnen Sie rechtzeitig mit der Gewöhnung! Die letzte Mahlzeit sollte zwölf Stunden vor Abreise gegeben werden, Wasser sollte beliebig zur Verfügung stehen. Bei kürzere Fahrten erst am Ankunftsort füttern, bei längeren Fahrten kleine Portionen zwischendurch. Neigt Ihr Tier während der Fahrt zu Übelkeit, lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt ein Medikament dagegen verschreiben. Während der Autoreise Versuchen Sie längere Autofahrten in die kühlen Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Das ist für Sie und Ihr Tier angenehmer. Falls Sie eine längere Autoreise bei Hitze nicht vermeiden können und nicht über eine Klimaanlage in Ihrem Auto verfügen, müssen Sie Ihr Tier ständig beobachten um sicher zu gehen, dass es nicht überhitzt. Erste Anzeichen für eine Überhitzung sind Abgeschlagenheit, Unruhe oder Taumeln. Zeigt Ihr Tier eine solche Verhaltensweise, bringen Sie es an einen kühlen Ort und bieten Sie ihm frisches Trinkwasser an. Zeigt das Tier jedoch schon Krämpfe, Atemnot oder gar Bewusstlosigkeit, besteht akute Lebensgefahr! Bedecken Sie Ihren Hund oder ihre Katze dann mit feucht-kalten Tüchern und suchen schnellstmöglich den nächsten Tierarzt auf. Im Sommer sollten Sie Ihr Tier grundsätzlich nie im geparkten Auto zurücklassen, auch nicht für kurze Zeit. Denn selbst wenn Sie das Fenster einen Spalt offen lassen, bietet das bei hochsommerlichen Temperaturen keine ausreichende Luftzirkulation. Besonders ältere, junge und tragende Tiere sind gegen Hitze empfindlich. Während der Fahrt sollten Sie darauf achten, dass Ihr Tier keinen Zug bekommt. Augenentzündungen können sonst die Folge sein. Legen Sie regelmäßige Pausen ein, damit sich Ihr Hund bewegen kann, und bieten Sie Ihm immer Trinkwasser an. Achten Sie darauf, dass Sie immer etwas frisches Wasser und einen Napf dabei haben. Staus sind unbedingt zu vermeiden. Verlassen Sie rechtzeitig die Autobahn! Müssen auf der Fahrt größere Höhenunterschiede bewältigt werden, denken Sie an den entstehenden Ohrendruck und bieten Ihrem Tier etwas zum „Kauen“ an. Falls Sie eine Autofähre benutzen müssen um an Ihr Reiseziel zu gelangen, erkundigen Sie sich vorher im Reisebüro oder direkt bei der Fährgesellschaft, ob Tiere auf der Fähre erlaubt sind und ob Extra-Kosten entstehen. Abhängig von der jeweiligen Fährgesellschaft und Überfahrtsdauer müssen die Tiere im Auto verbleiben oder werden in speziellen Käfigen/Boxen untergebracht. Am Urlaubsort: Schränken Sie die Bewegungsaktivität Ihres Tieres in der Mittagshitze ein und bieten Sie ihm einen kühlen, schattigen Liegeplatz an. Halten Sie sich mit Ihrem Hund am Strand auf, nehmen Sie ausreichend Süßwasser und seinen Napf mit. Lassen Sie ihn auf keinen Fall Salzwasser trinken. Sie können ihrem Hund etwas Gutes tun, indem Sie für ihn einen großen nassen Sandberg aufhäufen. Er wird sich bestimmt gerne bis zum Bauch darin eingraben, um sich zu kühlen. Vorsicht Sonnenbrand beim Hund! Meist verbrennt der Nasenspiegel, vor allem, wenn er helle, unpigmentierte Stellen hat. Cremen Sie diese Stellen gut mit einer wasserfesten Sonnencreme ein. Hunde mit weißem, kurzem Fell und wenig Unterwolle, wie beispielsweise West Highland White Terrier, Dalmatiner oder Bullterrier, sollten sich möglichst nur im Schatten aufhalten, denn bei Ihnen ist die Gefahr des Sonnenbrandes besonders hoch. Wenn Sie mit Ihrem Hund am Strand waren und er ein ausgiebiges Bad in den Wellen genossen hat, sollten sie ihn am Abend immer mit Süßwasser abduschen, damit sein Fell nicht völlig verklebt. Vermeiden Sie unnötigen Kontakt mit einheimischen Hunden, es können dabei Krankheiten übertragen werden, die in Deutschland nicht oder nur selten vorkommen. Wiedereinreise nach Deutschland Hierbei sind die Einreisebestimmung nach Deutschland zu beachten, die je nach Urlaubsland unterschiedlich sein können. Quelle: http://www.petsontour.de/ Letzte Änderung: 2006/10/04 - 08:53 - © Autor: Tanja |
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